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In 80 Tagen um die Welt.

Im Jahr 2012 umrundete ich als jüngster Pilot die Welt alleine in 80 Tage. Mit der Cessna 210 Turbine brach ich den Rekord von Irving Barrington (USA) aus dem Jahr 2007, welcher im Alter von 23 Jahren in 97 Tage die Welt alleine umflog. Meine Flugstrecke betrug mehr als 40’000 Kilometer, die effektive Flugzeit rund 134 Stunden. Dabei flog ich 43 Städte in 21 Ländern in Europa, Afrika, Asien und Amerika an.

Flugroute im Detail

Dübendorf – Wien – Korfu – Iraklio – Alexandria – Medina – Riad – Maskat – Karatschi – Ahmedabad – Nagpur – Kalkutta – Chiang Mai – Udon Thani – Nha Trang – Subic – Laoag City – Taipeh – Nagasaki – Ōsaka – Sapporo – Juschno-Sachalinsk – Petropawlowsk-Kamtschatski – Anadyr – Nome (Alaska) – Anchorage – Juneau – Comox (British Columbia) – Boise – Denver – Saint Joseph (Missouri) – Indianapolis – Teterboro – Québec – CFB Goose Bay – Narsarsuaq – Reykjavík – Prestwick – Manchester – Hamburg – Dübendorf

Route

Höhenpunkte

Während der Weltumrundung hatte ich trotz manchen Richtlinien und Vorschriften, auch viele Freiheiten. So flog ich beispielsweise im Tiefflug über Indien oder teilweise durch Amerika. Mit dem Headphone hörte ich gleichzeitig Rock’n Roll oder Deep House Musik. Freiheit pur! Ein absolutes Highlight waren die Wüsten in Saudi Arabien oder Oman, die Küsten der Philippinen und von Taiwan, die riesigen Eisgletscher in Alaska, sowie Grönland und die Rocky Mountains. In jedem Land gab es viel zu erleben. Ich lernte das Meditieren von den Mönchen in Chiang Mai, das Arbeiten in Anadyr RU, ich durfte Killer-Wales in Juneau CA sehen, erhielt einen Einführungskurs im Bereich Segeln in Vancouver CA und erlebte das Überfliegen des GrandCanyons oder der Freiheitsstatue in New York (300 Meter über Grund). Stets lernte ich viele Menschen kennen, mit welchen ich zum Teil heute noch regelmässigen den Kontakt pflege. Das wohl schönste Gefühl war der Empfang in Dübendorf in Begleitung des PC7-Teams. Es war beglückend sämtliche bekannte Gesichter wieder zu sehen und den Team-Erfolg zu feiern.

 

Tiefpunkte

Bei den fliegerischen Tiefpunkten kann ich die technischen Mängel in Wien und den Zwischenfall in den USA (ich touchierte mit dem Propeller eine Bodenerhebung) aufzählen oder das Unwetter während des Anfluges in Kalkutta, Indien. Weiter war die Landegebühren in Japan extrem hoch. Diese beträgt im Vergleich mit Europa etwa das Hundertfache.